Montag, 4. März 2013

MUMBAI


Lange, Lange ist mein letzter Blogeintrag her und in der Zeit ist sooo unglaublich viel passiert.
 Lina, die Jungs und Ich waren ende Januar bei unserem Zwischenseminar in Nagpur. Dort hatten wir die Möglichkeit uns über unsere Projekte, unsere Erlebisse und Erfahrungen auszutauschen. Ein wichtiges Thema war z.B. die Stellung der Frau in Indien bzw. wie wir uns als Frau in Indien fühlen
- was natürlich wegen der aktuellen Vorfälle noch viel intensiver Diskutiert wurde. Wir haben über unsere Eigenen Erfahrungen gesprochen und darüber geredet was man z.B. in unangenehmen Situationen machen muss.
Ein anderes wichtiges Thema war auch wie es ist als „weißer“ nach Indien zu kommen und ich war ziemlich froh darüber, dass ich weiß Gott nicht die Einzige bin, die dauernd darum gebeten wird ein Foto zu machen oder das ich eine Sonderstellung bekomme nur weil ich weiß bin.
Die Woche hat ziemlich Spaß gemacht und es war eine super Gelegenheit mit anderen Freiwilligen aus Deutschland in Kontakt zu kommen.
Nagpur liegt übrigens im Zentrum Indiens und ist bekannt für seine leckeren Orangen. Von Krishnagiri dauert es Stunden um nach Nagpur zu kommen, darum haben wir die Chance genutzt und sind über Mumbai nach Nagpur geflogen. In Mumbai hatten wir jeweils auf dem Hin- und Rückweg eine Tag Aufenthalt.
Die Stadt hat mich ziemlich überrascht. Ich hatte unglaublichen Respekt vor der Stadt, da es meine erste Reise in den Norden war und der Norden so anders als der Süden sein soll.
Mumbai liegt direkt am Meer und hat eine nette Promenade, jedoch würde ich trotzdem niemanden raten dort baden zu gehen (;. Indische Stadtstrände sind einfach das  hässlichste überhaupt. (;
Wer übrigens Lust auf eine kleine Rolle in einem Bollywood Film hat bekommt dort Unmengen an Angebote- wir hatten auch Lust aber leider keine Zeit.(;
Ach ja, ob man Mumbai oder Bombay sagt ist in der Stadt immer noch ein heikles Thema. Uns wurde die Namensänderung damit erklärt, dass die Stadt sich von seinen einstigen Kolonialmächten England distanzieren wollte und die Stadt dem nach nach der Hindu-Göttin Mumbadevi genannt wurde.









In Mumbai sind wir 4 das erste Mal Zug gefahren und es war wirklich genau so wie man es sich vorstellt.(; Das schönste ist, an der offenen Tür zu stehen und den Fahrtwind im Gesicht spüren.(: 

Auf der Zugfahrt durch Mumbai haben ich das erste Mal einen "richtigen" Slum gesehen.  Überall waren Blechhütten und nackte Kinder haben auf den Gleisen gespielt.  
Die Promenade von Mumbai.





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